Drei Weltverbesserer schieben Energiewende an

Erneuerbare Energien sind die Zukunft unserer modernen Energieversorgung. Bald sollen sie alleine dafür verantwortlich sein, oder zumindest einen großen Anteil daran tragen, den Energiehunger der Weltbevölkerung zu decken. Zwar bewegen sich die Industrienationen, allen voran Deutschland durch den Ausstieg aus der Atomenergie, langsam aber sicher auf dieses Ziel zu, in Entwicklungsländern hinken die ehrgeizigen Pläne jedoch deutlich hinterher. Um die Energiewende nicht nur im eigenen Land, sondern global mit aller Kraft voranzutreiben, haben sich drei engagierte Sozialunternehmer aus Deutschland daher zu einem einzigartigen Projekt entschlossen. Sie gründeten einen, von sämtlichen großen Energiekonzernen vollkommen unabhängigen, Energieversorger und helfen gleichzeitig Familie in Entwicklungsländern beim Umstieg auf erneuerbare Energien durch eine faszinierende Idee.

Dass ein großes Potenzial in Sachen Ökoenergie besteht, zeigen die jüngsten Umfrageergebnisse. Der Ausbau der erneuerbaren Energien steht auf der Prioritätenliste der Deutschen ganz weit oben. Rund 18 Prozent aller deutschen Haushalte bezieht bereits Ökostrom, wie die Agentur für Erneuerbare Energien anhand ihres Umfrageergebnisses belegt. Fast 70 Prozent wollen sogar selbst mit vorbildlichem Beispiel vorangehen, etwa 20 Prozent der Bürger planen schon ihren Wechsel zur grünen Energie. Ein Umstieg auf Energien aus regenerativen Quellen alleine in Deutschland ist aber nur der Anfang auf dem Weg in eine saubere Welt. Ein globaler Umstieg muss her – und zwar vor den irreparablen Auswirkungen, die fossile Energieträger herbeiführen!

Mit Polarstern Energie haben Dr. oec. publ. Dipl.-Kaufmann Jakob Assmann, Dipl.-Betriebswirt Florian Henle und Dipl.-Wirtschaftsgeograph Simon Stadler einer Idee Leben eingehaucht, die sie während einer sternenklaren Nacht auf einer einsamen Berghütte sponnen: Möglichst viele Menschen für die Energiewende zu sensibilisieren und dabei gleichzeitig Entwicklungsländern die Möglichkeit des Umstiegs auf Erneuerbare zu geben. Die Energie, die die drei mit ihrem Polarstern Unternehmen an Deutsche Kunden zur Verfügung stellen, stammt zu 100 Prozent aus Ökogas (Biogas) und Ökostrom (Wasserkraft). Neben dem Bau neuer Ökokraftwerke im eigenen Land, für die von jeder verkauften Kilowattstunde ein Teil in den Bau neuer Anlagen gesteckt wird, strebt Polarstern dabei auch den Ausbau der Energiewende in Entwicklungsländern an. Jeder Kunde, der zu Polarstern wechselt, trägt somit nicht nur zur Wende im eigenen Land bei, sondern unterstützt auch eine Familie in einem ausgewählten Entwicklungsland dabei, künftig Zugang zu sauberer, erneuerbarer Energie zu erhalten. Dabei wird den Menschen jedoch nicht etwa der „Fisch“ auf dem Silbertablett serviert, sondern gezeigt, wie er sich diesen selber angelt. Eine Anschubfinanzierung und die Restfinanzierung durch Mikrokredite sind dabei nur ein Teil der Idee, denn auch in den Planungs- und Bauvorgang für ihre eigene Biogasanlage werden die Familien von Beginn an mit eingebunden und später in technischen Workshops weiter geschult. Ein Konzept, das durchaus nachahmungswürdig ist, denn es zeigt, wie jeder mit kleinen Mittel viel bewegen werden kann.

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