Kanzlerin sorgt für Verwirrung

Merkel denkt zu laut nach– und stiftet dabei ziemliche Verwirrung. Einerseits der Ausstieg aus der Atomenergie und der Ruf nach alternativen Energien. Auf der anderen Seite die Überlegung, die Vergütungssätze über das vorgesehene Maß noch weiter zu kürzen. Also noch weniger Einspeisevergütung ab dem Jahr 2012. Stattdessen sollte der Sonnenstrom besser importiert werden. Klar, denn Atomstrom will die Kanzlerin schließlich nicht importieren.

Die Idee ansich ist ja nicht verkehrt gedacht. Sonnenstrom von dort zu importieren, wo eine bessere Ausnutzung selbiger möglich ist, etwa in Griechenland. Aber zu Ende gedacht hat sie diesen Gedanken wohl kaum, denn sonst wäre ihr klar geworden, dass die Übertragungsnetze noch längst nicht für einen solchen Schritt bereit sind. Desertec in Griechenland muss also noch eine Zeit der Reife durchmachen, bevor es soweit ist. Für noch mehr Wirren sorgt dann der Gedanke, die Förderungen hierzulande noch weiter zu kürzen – und das nicht nur auf Seiten von Politikern und Solarunternehmern. Auch bei den Verbrauchern, die mit einer Solaranlage auf dem heimischen Dach liebäugeln, sorgen die laut geäußerten Gedanken der Kanzlerin hinsichtlich einer Kürzung für ein Tohuwabohu. Lohnt sich eine Solaranlage überhaupt noch? Mit sinkenden Einspeisevergütungen würde sich auch der Anreiz, sich eine solche Gerätschaft aufs Dach zu packen, langsam aber sicher verflüchtigen. Also bitte Frau Kanzlerin: Bitte demnächst im Stillen denken, das verursacht weitaus weniger Turbulenzen!

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