Der Tag der ökologischen Überschuldung

Heute ist es soweit! Der Tag, an dem der Mensch seine Ressourcen für dieses Jahr aufgebraucht hat und in die ökologische Überschuldung fällt!

Jedes Jahr wird der Tag neu berechnet, ab dem der Mensch in der Schuld von Mutter Natur steht. Das Global Footprint Network (GFN) wägt dazu all die Ressourcen, die uns die Erde zur Verfügung stellt, gegen den dicken Fußabdruck, den wir hinterlassen, ab. Sämtliche natürlichen Ressourcen, sowie die Aufnahmefähigkeit des CO2-Ausstoßes werden dabei unserem Verbrauch und Ausstoß selbiger gegenübergestellt – mit dem Ergebnis, das wir mit nur einer Erde eigentlich nicht auskommen. Wir bräuchten gut eineinhalb Erden, um nachhaltig leben zu können. Seit heute leben wir also nur noch auf Pump von Mutter Erde. Gut die Hälfte unseres Fußabdrucks fällt dabei übrigens auf das Klimagas CO2, laut Greenpeace hat der CO2-Fußabdruck der Menschheit in den Vergangenen 50 Jahren um 1.000 Prozent zugelegt.

Im Jahr 1961 hätte uns noch ein halber Planet gereicht, um zu überleben. Im Jahr 1986 haben wir schon über unsere Verhältnisse gelebt und die Biokapazität der Erde mit unserem Verbrauch überschritten. Seither schiebt sich der Tag, an dem wir das Natur-Budget sprengen, kontinuierlich nach vorne. Zwar sei der genaue Tag, an dem die Überschuldung erreicht wird nicht ganz exakt zu beziffern und weiche um rund fünf Tage ab, so Greenpeace. Die Tendenz zeigt aber um so erschreckender, dass wir immer mehr „Erde“ benötigen, als überhaupt vorhanden ist. Im Jahr 2030 bräuchten wir schon zwei Planeten!

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